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Meta macht die Schließung von „Horizon Worlds“ rückgängig und hält die Plattform vorerst am Leben

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Meta hat seine Entscheidung, Horizon Worlds von den Quest VR-Headsets zu entfernen, einen Tag nach Ankündigung der Schließung wieder zurückgenommen. Allerdings kann diese Kehrtwende den größeren und fortlaufenden Rückzug von Metas Metaverse-Vision, die das Unternehmen einst auszeichnete, kaum verbergen.

Diese Kursänderung kommt zustande, während Meta seinen Fokus verstärkt auf künstliche Intelligenz und mobile Angebote legt. Milliarden an Kapital werden so von der immersiven virtuellen Realität abgezogen, die im Jahr 2021 zur Umbenennung des gesamten Unternehmens führte.

Meta stoppt geplante Abschaltung von VR-Diensten

Einen Tag nachdem Meta angekündigt hatte, Horizon Worlds bis zum 15. Juni von den Quest-Headsets zu entfernen, nahm das Unternehmen diese Entscheidung zurück.

Technikchef Andrew Bosworth bestätigte die Entscheidung in einer Instagram-Story und verwies auf das Feedback der Fans. Er erklärte, dass bestehende VR-Spiele weiterhin auf unbestimmte Zeit verfügbar sein werden.

Nach dem ursprünglichen Plan wäre Horizon Worlds nur noch über die eigenständige Mobile-App verfügbar gewesen, die im Jahr 2023 gestartet ist.

Mit der neuen Entscheidung bleiben mit der Horizon Unity Game Engine gebaute Welten weiterhin in VR spielbar. Allerdings werden keine neuen Spiele mehr auf der Plattform veröffentlicht.

„Die meiste Energie investieren wir derzeit in Mobilgeräte und in die Meta Horizon Engine dort“, sagte Bosworth.

Diese teilweise Rücknahme ändert jedoch nichts an der grundlegenden Richtung.

Metaverse-Pläne geraten ins Stocken

Reality Labs, Metas VR- und Metaverse-Sparte, verzeichnete im Jahr 2025 operative Verluste von 19,2 Milliarden USD. Kumuliert haben sich die Verluste seit Ende 2020 auf fast 80 Milliarden USD, während die jährlichen Einnahmen lediglich 2,2 Milliarden USD betragen.

Don’t be like @Meta
> see potential with metaverse as concept became popular in 2021
> invest $80Bn into the metaverse
> rename Facebook to Meta
> build Horizon Worlds that featured bad graphics
> Horizon Worlds became a meme
> pivot to wearables & AI
> shut off metaverse plans
>… https://t.co/ziKdBEpqSQ pic.twitter.com/D3G80qBcUK

— JBond (@jbondwagon) March 19, 2026

Horizon Worlds erreichte nie mehr als einige Hunderttausend monatliche Nutzer; ein deutlicher Unterschied zu Roblox, das regelmäßig über 100 Millionen täglich aktive Nutzer zählt.

Meta plant stattdessen Investitionsausgaben von 115 bis 135 Milliarden USD für das Jahr 2026, wobei der Großteil in KI-Infrastruktur fließen soll. Anfang Januar hat das Unternehmen rund 1.000 Stellen im Reality Labs-Bereich abgebaut und mehrere VR-Spielestudios geschlossen.

Das Metaverse besteht technisch betrachtet weiterhin, aber Meta setzt offensichtlich nicht mehr auf diese Investition.

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