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Fast 80 % der institutionellen Anleger in Japan planen innerhalb von 3 Jahren den Kauf von Kryptowährungen, ergibt eine Umfrage

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Die Einstellung zum Krypto-Investment in Japan wandelt sich laut einer Umfrage von Nomura und dessen Digital-Asset-Tochtergesellschaft Laser Digital von vorsichtigem Interesse hin zu aktiver Portfolio-Planung, wobei fast 80 % der institutionellen Anleger des Landes angeben, in den nächsten drei Jahren Krypto hinzufügen zu wollen.

Die Verschiebung spiegelt eine wachsende Auffassung von Krypto als Diversifizierungsinstrument wider. Viele der Befragten nannten die geringe Korrelation zu traditionellen Anlageklassen als einen der Hauptgründe für die Aufnahme von Krypto in ihr Portfolio. Die Allokationen bleiben jedoch zurückhaltend, wobei mehr als die Hälfte einen Anteil zwischen 2 % und 5 % ihrer Portfolios anstrebt.

Dies spiegelt auch eine verbesserte Stimmung wider: 31 % der Befragten bezeichneten ihren Ausblick auf Kryptowährungen als positiv, verglichen mit 25 % im Jahr 2024, während die negative Stimmung auf 18 % zurückging.

Die Ergebnisse erscheinen, während Japan einen der etabliertesten regulatorischen Rahmen für digitale Vermögenswerte unter den großen Volkswirtschaften verfeinert. Das Land gehörte zu den Vorreitern bei der Regulierung von Krypto-Börsen nach dem Zusammenbruch von Mt. Gox im Jahr 2014. Jüngste Bemühungen konzentrieren sich darauf, digitale Vermögenswerte in die bestehenden Finanzgesetze zu integrieren, einschließlich Aktualisierungen im Zusammenhang mit dem Gesetz über Finanzinstrumente und Börsenhandel.

Diese Klarheit hat dazu beigetragen, ein inländisches Krypto-Ökosystem zu fördern, das von großen Unternehmen wie SBI Holdings, dem Finanzkonglomerat, das eines der größten Krypto-Geschäfte Japans betreibt, und bitFlyer, einer etablierten Börse, getragen wird. Auch traditionelle Finanzinstitute sind in die Branche eingestiegen.

Nomura, eines der weltweit größten Finanzdienstleistungsunternehmen, gründete 2022 Laser Digital, um in den Bereichen Handel, Vermögensverwaltung und Risikokapitalinvestitionen zu expandieren, während Unternehmen wie die Mitsubishi UFJ Financial Group tokenisierte Einlagen und Stablecoins erforschten.

Das Interesse erstreckt sich über die reine Preisexponierung hinaus. Mehr als 60 % der Befragten zeigten Interesse an einkommensgenerierenden Strategien wie Staking und Lending sowie an Derivaten und tokenisierten Vermögenswerten. Dies deutet darauf hin, dass Investoren beginnen, Kryptowährungen weniger als spekulativen Handel und mehr als umfassenderes Finanzinstrumentarium zu betrachten.

Stablecoins sind ein weiteres Schwerpunktgebiet. Dreiundsechzig Prozent der Befragten identifizierten potenzielle Anwendungsfälle, darunter Treasury-Management, grenzüberschreitende Zahlungen und Devisentransaktionen. Das Vertrauen scheint bei Stablecoins, die von großen Finanzinstituten herausgegeben werden, am höchsten zu sein, was die Bedeutung vertrauter Gegenparteien unterstreicht.

Dennoch bestehen weiterhin Hürden. Investoren verwiesen auf Herausforderungen wie das Fehlen etablierter Bewertungsrahmen, Gegenparteirisiken wie Betrug oder Vermögensverluste sowie regulatorische Unsicherheiten. Die hohe Volatilität wirkt ebenfalls weiterhin hemmend auf die Akzeptanz.

Dennoch wandeln sich diese Bedenken. Anstatt darüber zu diskutieren, ob investiert werden soll, konzentrieren sich Institutionen nun darauf, wie dies umzusetzen ist.

Die Umfrage wurde im Dezember und Januar durchgeführt und erfasste Antworten von 518 Anlageexperten, darunter institutionelle Investoren, Family Offices und Organisationen mit öffentlichem Interesse.

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