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BlockFills meldet Insolvenz an, bezeichnet es als „verantwortungsvollsten Schritt“

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Der Krypto-Kreditgeber und Liquiditätsanbieter BlockFills hat Insolvenz nach Chapter 11 beantragt. Dieser Schritt folgt auf die vorherige Aussetzung von Ein- und Auszahlungen für Kunden.

Das in Chicago ansässige Unternehmen bezeichnete den freiwilligen Insolvenzantrag als „den verantwortungsvollsten Weg”, um den Unternehmenswert zu erhalten und die Rückzahlungen für die Investoren zu maximieren.

Von Auszahlungsstopp zur Insolvenz

In einer aktuellen Mitteilung teilte das Unternehmen mit, dass bestimmte mit BlockFills verbundene Einheiten einen Antrag auf Restrukturierung nach Chapter 11 des US-Insolvenzrechts beim zuständigen Insolvenzgericht im Bezirk Delaware gestellt haben.

Das Insolvenzverfahren wird gerichtlich überwacht. BlockFills sicherte Transparenz und eine fortlaufende Zusammenarbeit mit den Investoren zu.

„Das BlockFills-Team hat intensiv daran gearbeitet, alle verfügbaren strategischen und finanziellen Alternativen zu prüfen. Wir sind der Ansicht, dass die Einleitung eines Verfahrens nach Chapter 11, mit dem Ziel, eine einvernehmliche Restrukturierung mit unseren Kunden und Gläubigern zu erreichen, die notwendige Zeit und Struktur bietet, unser Geschäft zu stabilisieren, weitere Liquiditäts- und Rückgewinnungsquellen zu finden und mögliche strategische Transaktionen zu prüfen”, heißt es in der Mitteilung.

BlockFills setzte Ein- und Auszahlungen für Kunden im Februar aus und nannte als Grund die damaligen Marktbedingungen sowie die finanzielle Situation. Die Plattform erklärte, sie wolle mit diesem Schritt sowohl das Unternehmen als auch die Nutzer schützen.

Das Unternehmen gab 75 Millionen USD Verluste durch Kreditvergabe, Krypto-Mining und Handel bekannt. Angaben an potenzielle Investoren zeigten zudem ein Defizit von rund 80 Millionen USD in der Bilanz, das unter anderem durch frühere Buchhaltungsfehler verstärkt wurde.

Mitgründer und CEO Nicholas Hammer trat im Februar 2026 ebenfalls zurück. Joseph Perry übernahm vorübergehend die Leitung, während das Unternehmen eine Stabilisierung der Aktivitäten anstrebte.

BlockFills arbeitete mit der Beratungsfirma BRG und der Kanzlei Katten Muchin Rosenman zusammen, um die Restrukturierung zu begleiten. Mark Renzi wurde als Chief Transformation Officer eingesetzt.

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