RedotPay, ein in Hongkong ansässiges Start-up im Bereich Stablecoin-Zahlungen, plant, bei einem Börsengang in den USA (IPO) mehr als 1 Milliarde US-Dollar einzunehmen, was eine Bewertung von über 4 Milliarden US-Dollar bedeuten könnte.
Quellen, die mit der Angelegenheit vertraut sind, teilten Bloomberg mit, dass das Unternehmen, welches erreichte Einhorn-Status im September letzten Jahres hat sich Finanzschwergewichte wie JPMorgan, Goldman Sachs und Jefferies für eine potenzielle Notierung in New York bereits in diesem Jahr zugewandt.
Details zum Börsengang, wie etwa die genaue Größe und der Zeitplan, sind noch nicht festgelegt, und weitere Banken könnten sich beteiligen.
RedotPay sammelte im Jahr 2025 194 Millionen US-Dollar ein, abgerundet durch einen Serie B im Dezember, und verzeichnet nun mehr als 6 Millionen registrierte Nutzer. Zu den Unterstützern gehören ein Who's Who der Krypto-Risikokapitalgeber: Accel, Pantera Capital und Blockchain Capital unter anderen.
Wenn es den Börsengang schafft, wäre es einer der größten aus der Stablecoin-Szene Asiens.
Stablecoins sind digitale Token, deren Werte an eine externe Referenz wie den US-Dollar gekoppelt sind. Diese Token werden häufig im Handel mit Kryptowährungen und zur grenzüberschreitenden Kapitalbewegung verwendet.
Hongkong, wie andere fortgeschrittene Nationen, hat sich diesen tokenisierten Versionen von Fiat-Währungen geöffnet und ist bereit zur Lizenzierung seine ersten Stablecoin-Emittenten im nächsten Monat.