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Die wohlhabenden Investoren und Branchenführer im Bereich Crypto sehen den IPO-Hype im Jahr 2026 nachlassen

source-logo  coindesk.com 04 Februar 2026 12:18, UTC
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Der Hype um den Börsengang von Kryptowährungsunternehmen lässt nach, da die Märkte weiterhin als zu klein für die traditionellen Finanzunternehmen (TradFi) angesehen werden, die ein verstärktes Interesse an der Branche zeigen.

Weniger Investoren fühlen sich so zuversichtlich wie im Vorjahr, so ein Bericht der einflussreichen CfC St. Moritz, Schweizer Krypto-Konferenz, die den Ausblick und die Prognosen von 242 Teilnehmern der Veranstaltung festhielt.

Nach einem Rekordjahr 2025, in dem 11 Börsengänge insgesamt 14,6 Milliarden US-Dollar einbrachten, „weist die Stimmung auf eine nachlassende IPO-Intensität und ein steigendes Konsolidierungsrisiko hin“, heißt es im Bericht. Liquiditätsengpässe werden dem Bericht zufolge als die größte Bedrohung angesehen.

Von 242 Befragten sind 107 der Ansicht, dass „TradFi die Kontrolle über“ Krypto übernimmt, ein Anstieg von über 50 % im Jahresvergleich.

Die Teilnehmer bemerkten jedoch eine Verbesserung der Kryptowährungsregulierung in den USA und den VAE. Die USA sprangen innerhalb eines Jahres von letzter auf den zweiten Platz bei der regulatorischen Favorabilität, was ein wachsendes Vertrauen widerspiegelt, während die VAE weiterhin die führende Rechtsordnung bleiben.

„Der CfC St. Moritz Bericht gibt Einblick in das Denken einiger der einflussreichsten Entscheidungsträger im Bereich der digitalen Assets“, sagte Nicolo Stöhr, CEO von CfC St. Moritz. „Ihre Antworten deuten auf eine klare Verschiebung der Prioritäten hin – weg vom Hype hin zu Infrastruktur, Liquidität und regulatorischer Glaubwürdigkeit sowie einem sich schnell wandelnden Blick auf den US-Markt. Dies ist eine Stimme informierten Kapitals und spiegelt wider, wohin sich die Branche wirklich entwickelt.“

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