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Celsius wird zum Bitcoin Miner

source-logo  btc-echo.de 29 Dezember 2023 10:23, UTC
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  • Der insolvente Krypto-Lender Celsius orientiert sich um, weg vom Kreditgeschäft hin zum Bitcoin Mining. Das geht aus entsprechenden Gerichtsdokumenten hervor.
  • Das Insolvenzgericht in Manhattan, New York, stimmte der Umwandlung zu.
  • Zuvor gab es Einsprüche des Office of the United States Trustee, einer Behörde des US-Justizministeriums. Diese argumentierte, dass die Umwandlung maßgeblich von den ausgehandelten Konditionen des Insolvenzantrags abweiche. Die Bedenken wies das Gericht jedoch zurück.
  • Der Plan sieht nun Folgendes vor: Zunächst stellt Celsius gänzlich den Betrieb ein. Danach wird ein neues börsengehandeltes Unternehmen gegründet, das sich “allein auf das Bitcoin-Mining” konzentrieren soll.
  • Die geschädigten Investoren sollen Aktien-Anteile als Teil der Kompensation an dem neuen Unternehmen erhalten, heißt es.
  • Was der Schritt für die eigentlichen Rückzahlungspläne von Celsius bedeutet, ist aktuell noch unklar. Im Juli dieses Jahres hieß es, dass Geldgeber einen Teil des Schadensersatzes in Kryptowährungen bekommen sollten.
  • 2022 setzte der Untergang des Terra-Ökosystems eine Kettenreaktion in Gang, die auch Celisus erfasste. Im Juli desselben Jahres meldete die Firma von Ex-CEO Alex Mashinsky Insolvenz an.
  • Gegen den 58-Jährigen läuft derweil ein eigenes Verfahren wegen Betrugs und Marktmanipulation. Momentan ist er dank einer Kaution von 40 Millionen US-Dollar auf freiem Fuß. Was genau die Staatsanwaltschaft Mashinsky vorwirft und welche Rolle die SEC dabei spielt, lest ihr hier: Alex Mashinsky: Vom Lending-Olymp auf die Anklagebank
  • Seit Mai 2023 gehört der ehemalige Lending-Dienst Celsius nun zum Konglomerat “Fahrenheit”, das aktuell auch um eine Übernahme der insolventen Krypto-Börse FTX buhlt. Mehr dazu hier: So steht es um die Wiedereröffnung von FTX
btc-echo.de