Ein US-Konkursgericht in New Jersey hat den Liquidationsplan von BlockFi genehmigt, wodurch die Gläubiger einer möglichen Rückzahlung näher kommen.
Konkursrichter Michael A. Kaplan erteilte die Genehmigung während einer Gerichtsanhörung am 26. September.
BlockFi hat fleißig an seinem Plan nach Chapter 11 gearbeitet und seit der ersten Vorlage am 28. November mehrere Änderungen vorgenommen. Änderungen folgten am 12. Mai, 28. Juni und 31. Juli.
Die Genehmigung erfolgte, nachdem BlockFi einen umstrittenen Streit mit dem Gläubigerausschuss über die Unternehmensführung beigelegt hatte. In einer Gerichtsakte vom 25. September wurde bekannt, dass der Ausschuss die Einigung anerkannt hat, was die Bedenken über zusätzliche Gebühren zerstreut.
Der Konkurs von BlockFi war mit dem Zusammenbruch von FTX verbunden, was die Situation noch komplizierter machte, da Fragen über die Beziehung von BlockFi zu FTX und dessen ehemaligem CEO, Sam Bankman-Fried, aufkamen.
Die Rückzahlung für ungesicherte Gläubiger hängt von den laufenden Rechtsstreitigkeiten ab, insbesondere mit FTX und anderen bankrotten Kryptowährungsunternehmen. Dies unterstreicht die Bedeutung der rechtlichen Bemühungen von BlockFi, um günstige Ergebnisse für die Gläubiger zu erzielen.
BlockFi schuldet einer Reihe von Gläubigern bis zu $10 Mrd, wobei die drei größten Gläubiger zusammen $1 Mrd. schulden. Three Arrows Capital erwartet eine Rückzahlung von $220 Millionen.
BlockFi wird bei der Bewältigung dieser Herausforderungen von Kirkland & Ellis LLP und Haynes and Boone LLP rechtlich vertreten.