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Robinhood hat mehr Frauen in den Kryptomarkt gebracht


de.cointelegraph.com 12 Juli 2021 05:20, UTC
Lesezeit: ~2 Min.

Die Operative Geschäftsführerin der Trading-App Robinhood will verstärkt Frauen für den Handel von Kryptowährungen begeistern.

Wie aus einem Interview vom Business Insider hervorgeht, hat sich die Anzahl der Frauen, die die Handelsplattform nutzen, laut Robinhood-COO Gretchen Howard bereits mehr als verdreifacht. Dies entspricht einer Steigerung von 369 % im Vergleich zum Vorjahr. Zudem gibt sie an, dass 40 % der aktiven weiblichen Nutzer der App im März mit Kryptowährungen gehandelt haben, was im Vergleich zum März 2020 eine siebenfache Steigerung bedeutet.

„Ich bin total begeistert, dass wir es diesen ganzen Frauen ermöglicht haben, mit Kryptowährungen handeln zu können“, wie Howard ausführt. Dem fügt sie an: „Kryptowährungen sind noch sehr neu, besonders für Menschen, die das erste Mal investieren. Außerdem ist es der Kryptomarkt eher von Männer dominiert.“

Die Operative Geschäftsführerin ist bereits seit Anfang 2019 bei Robinhood, nachdem sie als Teilhaberin bei der Investmentfirma CapitalG ausgestiegen ist. Anfang des laufenden Jahres hatte sie sich wiederum gewünscht, dass „mehr Anlegerinnen auf die Plattform kommen“. Ein Wunsch, der sich nun scheinbar erfüllt hat.

Laut den Daten von Robinhood sind knapp 30 % der eigenen Nutzerschaft Frauen. Aktuell verzeichnet die Trading-App mehr als 30 Mio. Nutzer, von denen 18 Mio. aktiv handeln.

Dass sich immer mehr Frauen in den Kryptomarkt trauen, hatte im April schon eine Studie der Kryptobörse Gemini aufgezeigt. Das Weltwirtschaftsforum hatte nach einer Untersuchung jedoch angemahnt, dass Frauen in der Kryptobranche als Arbeitskräfte stark unterrepräsentiert sind. Die Wirtschaftsberatung BDC Consulting meint, dass es mehr Frauen als Rednerinnen auf Krypto-Konferenz und als Gesichter in den Medien braucht, um die Adoption beim weiblichen Geschlecht voranzutreiben.

Derweil befindet sich die Robinhood noch im Clinch mit den amerikanischen Aufsichtsbehörden. So hat die Finanzaufsicht FinRA dem Unternehmen zuletzt eine Strafzahlung in Höhe von 70 Mio. US-Dollar auferlegt.

Nichtsdestotrotz hat die Handelsplattform am nächsten Tag ihren schon länger geplanten Börsengang bei der SEC beantragt. Durch die Notierung an der Nasdaq will Robinhood 100 Mio. US-Dollar Investitionskapital einnehmen. Wegen der GameStop-Affäre befindet sich die Trading-App jedoch weiterhin im Fadenkreuz von Politik und Regierungsbehörden, was einen baldigen Börsengang verzögern könnte.


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