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Bitcoin-Mining-Firmen kämpfen mit sinkenden Transaktionsgebühren

source-logo  btc-echo.de 18 Juni 2025 10:01, UTC
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  • Seit dem vierten Halving sehen sich die Bitcoin-Mining-Unternehmen mit sinkenden Einnahmen konfrontiert. Verdienten sie im April 2024 noch fast 110.000 US-Dollar pro Exahash, sind es aktuell nur noch 52.000 US-Dollar pro Exahash.
  • Doch nicht nur die Halbierung der Block Subsidy von 6,25 $BTC auf 3,125 $BTC macht Mara, Riot, CleanSpark und anderen zu schaffen. Daten von Glassnode zeigen, dass die Transaktionsgebühren im Juni weniger als 1 Prozent des Block Rewards ausmachen.
  • Das bedeutet ein neues Dreijahrestief für die Bitcoin-Mining-Industrie. Aktuell kostet eine $BTC-Transaktion mit mittlerer Priorität nur 3 sat/vB beziehungsweise 0,44 US-Dollar.
  • Grundsätzlich finanzieren sich die Mining-Unternehmen durch den Block Reward, der neben der im April halbierten Block Subsidy auch die Transaktionsgebühren inkludiert. Je höher die Nachfrage der Bitcoin-Nutzer, desto höher fallen die Gebühren aus.
  • Vor allem zu Beginn des zweiten Quartals litten die Bitcoin-Mining-Firmen unter dem sinkenden $BTC-Kurs und mussten teilweise Coins veräußern, um ihre Geschäfte am Laufen zu halten.
  • Dass die Krypto-Leitwährung sich inzwischen wieder oberhalb der 100.000 US-Dollarmarke etabliert hat, kommt ihnen daher zugute. Lagen die täglichen Einnahmen in $BTC gerechnet nahe eines historischen Tiefs, sind die Fiateinnahmen dagegen fast doppelt so hoch wie vor einem Jahr.
  • Vor allem Mara Holdings, das größte börsennotierte Bitcoin-Mining-Unternehmen der Welt, konnte seine $BTC-Bestände sogar ausbauen. Mit 49.543 $BTC im Wert von 5,2 Milliarden US-Dollar ist Mara direkt hinter Strategy der zweitgrößte Corporate Holder.
  • Die Entwicklung der Mining-Aktien seit Jahresbeginn ist dennoch enttäuschend für viele Anleger. Die Mara-Aktie verlor 12,5 Prozent und steht derzeit bei 14,7 US-Dollar. Riot und CleanSpark büßten 5,4 respektive 3,3 Prozent ein.
btc-echo.de