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WEF 2022: Ripple-CEO hat US-Börsenaufsicht vor Prozess um XRP mehrfach besucht

Altcoins

de.cointelegraph.com 23 Mai 2022 08:05, UTC
  
Lesezeit: ~2 Min.

Brad Garlinghouse, der Geschäftsführer des Blockchain-Zahlungsdienstleisters Ripple, hat im Rahmen des aktuellen Weltwirtschaftsforums im Schweizerischen Davos gesprochen.

Garlinghouse, der ebenfalls im Vorstand des Blockchain-Unternehmens sitzt, hat sich dabei zu einer Reihe von Themen geäußert, darunter auch der momentane Status der Krypto-Regulierung in den USA im Vergleich zu den anderen G20-Ländern.

Ripple-CEO Brad Garlinghouse im Interview auf dem Weltwirtschaftsforum. Quelle: Cointelegraph

In diesem Zusammenhang betonte der Ripple-Chef, dass die nötigen Gesetzesrahmen in aller erste Linie für „Klarheit und Sicherheit“ sorgen sollte. Dahingehend führt er aus:

„Die große Mehrheit der Menschen in der Kryptobranche hat gute Absichten und will mit den Aufsichtsbehörden zusammenarbeiten, aber wenn die Regeln nicht klar sind, dann ist es sehr schwer, sich daran zu halten.“

Im weiteren Gesprächsverlauf legte Garlinghouse dann auch noch offen, dass er höchstselbst mehrmals bei der amerikanischen Börsenaufsicht zu Gast war, ehe diese dann ein Gerichtsverfahren gegen Ripple angestrengt hat, in dem darüber entschieden werden soll, ob die Veräußerung der firmeneigenen Kryptowährung XRP einen unrechtmäßigen Wertpapierverkauf konstituiert.

„Das zeigt, wie sehr die USA dem Rest der G20 hinterherhinken“, so Garlinghouse entsprechend frustriert. So sieht der Ripple-Chef Länder wie die Schweiz, Singapur, Großbritannien bisher ganz klar vorne, was die Regulierung der Kryptobranche angeht.


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