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Krypto braucht kluge Köpfe – Paolo Ardoino von Tether im Interview

Altcoins

de.beincrypto.com 08 August 2022 05:40, UTC
  
Lesezeit: ~3 Min.

“Lerne die wichtigsten geschäftlichen, regulatorischen und technologischen Auswirkungen von Blockchain und Bitcoin von Weltklasse-Experten in einem intensiven zweiwöchigen Programm.” – wir haben mit einem der Köpfe hinter der Plan ₿ Summer School gesprochen.

Paolo Ardoino von Tether erzählt uns einiges über die Plan ₿ Summer School und die Bitcoin-Adaption in Europa.

Warum grade Lugano in der Schweiz?

Was fasziniert dich so an diesem Ort und warum ist Lugano in der Schweiz genau der richtige Spot, um Angebote für Bitcoiner anzubieten?

“Zunächst einmal, ist Lugano ein wunderschöner Ort. Außerdem beginnen die meisten wichtigen Projekte lokal und werden dann global, oder? Wir wollten also ein wissenschaftliches Schaufenster schaffen, und zeigen, wie die Zusammenarbeit zwischen einer lokalen Verwaltung und einem privaten Unternehmen wie Tether sowohl im Hinblick auf den Bildungsnutzen als auch im Hinblick auf die Einführung von Bitcoin profitieren kann.”

Paolo erklärt, dass das in El Salvador bereits gut geklappt hat und mit der Plan ₿ Summer School nun eine Referenz für Europa im Allgemeinen sein könnte:

“Eine Drehscheibe, aber auch eine Vorlage für andere Städte.”

“Zusätzlich war die Umsetzung des Ganzen in Lugano ziemlich einfach. Denn die Behörden dort beschäftigen sich schon seit geraumer Zeit mit der Blockchain-Technologie, wie beispielsweise das Testen der eigenen Proof-of-Authority-Blockchain. Als ich mit den Behörden in Kontakt getreten bin, wussten sie direkt, um was es geht.”

Sind Politik und Behörden nicht die großen Krypto-Innovations-Hemmer?

“Manchmal hat man das Gefühl, dass die Politik jedem technologischen Fortschritt völlig entgegengesetzt ist. In Lugano war das nicht so, die Verantwortlichen dort waren wirklich vorbereitet und waren sofort begeistert. Das zeigt sich auch an ihrem Interesse, Bitcoin und Tether für alle ihre Steuern und Dienstleistungen zu akzeptieren. Deshalb also Lugano. Übrigens, letzter Punkt, Lugano hat drei Universitäten und nur 70.000 Einwohner. In Lugano gibt es also rund 7.000 Studierende. 10 % der Bevölkerung sind also hier, um sich weiterzubilden.”

“Und für mich spricht das sehr für ihr Interesse, neue Köpfe und kluge Köpfe zu formen. Das ist also der entscheidende Faktor, wenn es um eine neue Technologie geht.”

Langfristig soll es die Plan ₿ Summer School zweimal jährlich geben, im Winter und im Sommer.

Und Paolo erklärt auch, warum diese Art der Bildung auf gängigen Krypto-Konferenzen so nicht zu finden ist: “Dort ist es einfach zu laut! Die Studenten können dort nicht lernen.”

Außerdem sind an der Plan ₿ Summer School Lernende aus 29 verschiedenen Nationen vertreten

“Diese Vielfalt der Kulturen, so beginnen wir, die Bedürfnisse der Menschen auf der ganzen Welt kennen. Das ist ein wahrer Game Changer!”

Und die Plan ₿ Summer School platzt jetzt schon aus allen Nähten. Geplant war, 30 Studenten aufzunehmen, dann wurde die Zahl auf 50 nach oben korrigiert und bei 90 Studenten war dann der Platz in der Universität komplett ausgereizt.

“Aber nächstes Jahr wollen wir besser organisiert sein, um vielleicht auf 200 Leute zu expandieren und weiterzuwachsen. Und dann werden wieder hochkarätige Dozenten dabei sein, wie dieses Mal – Adam Back war da. Es ging um Compliance und Recht, Stablecoins und Kryptographie, Kommunikation mit einem dezentralen Vorstand, Marketing und so viel mehr.”

Paolo erklärt, dass Bildung die Grundlage der Krypto-Adaption ist. Eines dieser Bildungsprojekte, die Plan ₿ Summer School, sehen wir grade entstehen. Klar ist, dass wir uns in Zukunft noch über viele weitere ähnliche Bildungsangebote freuen dürfen!


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