- Südkoreanische Journalisten und Behörden deckten einen Kinderporno-Ring von rund 9000 Abnehmern auf.
- Um ihre Anonymität zu wahren, setzten die Täter auf Krypto-Zahlungen, kombiniert mit Cold Drops und Airdrops.
Der Nth-Rooms-Skandal in Südkorea beschäftigt die dortige Justiz bis heute. Bereits 2020 berichteten mehrere Medien darüber, als die koreanische Regierung gegen Tausende Verdächtiger vorging und viele von ihnen ins Gefängnis brachte. Ein Dokumentarfilm hat jedoch jetzt Details ans Licht gebracht, die zuvor nicht bekannt waren, unter anderem deswegen, weil ein Augenzeuge, der alles in Gang gesetzt hat, über erschütternde Erfahrungen berichtet. „Cyber Hell: Exposing an Internet Horror“ ist seit Mittwoch, dem 18. Mai auf dem Streaming-Dienst Netflix online.
Alles begannt damit, dass Kim Wan, ein Reporter der Zeitung The Hankyoreh, im Jahr 2019 eine E-Mail erhielt, in der er darüber informiert wurd, dass über Telegram große Mengen Kinderpornografie verbreitet wurden. Er ging der Spur nach und fand heraus, dass es sich bei den Urhebern um Oberschüler(!) handelte, deren Telegram-Kanal etwa 9.000 regelmäßige Mitglieder hatte. Unglaubliche 19.000 Links zu kinderpornografischen Inhalten waren geteilt worden.
crypto-news-flash.com