Die Web3 Foundation ist eine der Firmen hinter der Polkadot-Blockchain. Dessen COO Bertrand Perez sagte nun, ein gewisses Maß an Regulierung sei im Kryptobereich notwendig, aber die Verantwortlichen müssten auch Raum für Innovationen lassen.
In einem Gespräch mit Cointelegraph auf dem Paris Blockchain Week Summit am Mittwoch sagte Perez, er sehe einige Bereiche in Bezug auf die Regulierung des Raums, die ihm Sorge bereiten. Er nannte dabei etwa den Gesetzesentwurf des Europäischen Parlaments zu unhosted Wallets. Aber insgesamt würden die Akteure aus der Branche versuchen, den politischen Entscheidungsträgern dabei zu helfen, Web3 zu verstehen. Laut dem COO der Web3 Foundation würden einige Gesetzgeber Entscheidungen immer noch "zu schnell oder ohne sich über den Raum zu informieren" treffen. Das von Facebook unterstützte Projekt aus dem Jahr 2019 könne jedoch der Katalysator gewesen sein, den viele in der EU gebraucht hätten, um zu verstehen, dass ein Rechtsrahmen dringend notwendig ist.
"Wir müssen uns dessen bewusst sein, dass wir uns entwickeln müssen. Denn wir bewegen uns in einer Welt, in der eine Regulierung nicht unbedingt etwas schlechtes ist", so Perez. "Man braucht ein gewisses Maß an Regulierung, um geschützt zu sein, oder? Der entscheidende Punkt ist, wo man die Grenze zieht. Wir versuchen dabei zu helfen, die Grenze dort zu ziehen, wo es für die Regulierungsbehörden sinnvoll ist, damit es aus ihrer Sicht ausreichend Rahmenbedingungen und Schutzmaßnahmen gibt und gleichzeitig immer noch ein Innovationswachstum möglich ist."
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