Die Regierung von Kasachstan, dem zweitgrößten Mining-Standort der Welt, hat neue Meldevorgaben für Mining-Unternehmen erlassen, um einen genaueren Überblick über den Energieverbrauch der Branche und dessen Auswirkungen auf das nationale Stromnetz zu erhalten.
Der vom Ministerium für Digitale Entwicklung verordnete Erlass sieht vor, dass Mining-Unternehmen spätestens bis 30 Tage vor Aufnahme ihres Geschäftsbetriebs umfangreiche Informationen über diesen vorlegen müssen.
Dabei zielt das Ministerium allen voran auf Informationen zum Energieverbrauch und zu den „technischen Spezifikationen“ für den Anschluss ans Stromnetz ab. So muss unter anderem angegeben werden, welche Art von Mining-Equipment genutzt wird, in welchem Umfang dieses vorhanden ist, wie der Import aus dem Ausland organisiert ist und welche weiteren Anschaffungen in den nächsten 12 Monaten geplant sind.
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