Binance versichert: Nutzervermögen bleibt sicher, während die EU-Krypto-Vorschriften voranschreiten
Europäische Nutzer, die von den Vorschriften der „Markets in Crypto-Assets“-Verordnung (MiCA) betroffen sind, erhielten am 1. Juli neue Zusicherungen von der Krypto-Börse Binance. Das Unternehmen erklärte, dass die Vermögenswerte der Kunden sicher seien und im Verhältnis 1:1 verwahrt würden. Die Erklärung richtete sich an Nutzer, die aufgrund der Umsetzung von MiCA in der gesamten Europäischen Union mit Änderungen an ihren Konten konfrontiert sind.
Binance veröffentlichte diese Mitteilung, nachdem es seine Kryptodienste in den betroffenen EU-Märkten eingestellt hatte, da die MiCA-Vorschriften am 1. Juli in Kraft traten. Die Börse strebt nach dem Rückzug ihres MiCA-Antrags in Griechenland einen neuen Lizenzierungsweg an und informiert betroffene Nutzer über verfügbare Optionen, darunter gegebenenfalls Überweisungen und Auszahlungen. Das Krypto-Unternehmen erklärte:
„Da heute in der EU die mit MiCA verbundenen Änderungen in Kraft treten, möchten wir den betroffenen Nutzern versichern, dass wir uns weiterhin dafür einsetzen, Sie bei diesem Übergang mit Klarheit, Sorgfalt und Verantwortungsbewusstsein zu unterstützen.“
Der Zugriff auf die Konten bleibt eingeschränkt. Die Börse teilte mit, dass Überweisungen und Auszahlungen je nach Standort des Nutzers und Kontostatus möglich sind, sofern zutreffend.
Binance steht während der MiCA-Übergangsphase im Dialog mit den Aufsichtsbehörden
Binance erklärte, dass es weiterhin mit den Aufsichtsbehörden zusammenarbeitet, während es den MiCA-Übergang bewältigt und eine Zulassung im Rahmen des einheitlichen Krypto-Rahmenwerks der EU anstrebt. MiCA legt ein einheitliches Regelwerk für Krypto-Dienstleister in der gesamten EU fest, das Lizenzierung, Anlegerschutz und Aufsicht umfasst. Das Krypto-Unternehmen fügte hinzu:
„Ihre Vermögenswerte sind bei Binance weiterhin sicher, und betroffene Nutzer haben weiterhin Zugang zu den ihnen bereits mitgeteilten Optionen, einschließlich Überweisungen und Auszahlungen, sofern diese möglich sind.“
Das Unternehmen erklärte, es werde betroffene Nutzer direkt über die nächsten Schritte informieren und verwies Kunden bei kontospezifischen Fragen an die offiziellen Supportkanäle. Die Europäische Wertpapier- und Marktaufsichtsbehörde (ESMA) wies nicht zugelassene Krypto-Unternehmen an, ihren Betrieb einzustellen, die Aufnahme neuer Kunden zu beenden und vor Ablauf der MiCA-Frist für eine klare Kommunikation mit den Nutzern zu sorgen.