- OKX bringt seine neue OKX Card nach Europa – und setzt damit ein deutliches Signal für die Zukunft von Stablecoin‑Zahlungen.
- Die Karte bietet Self‑Custody, Gebührenfreiheit und sofortige Prämien. Sie positioniert OKX als starke Konkurrenz für die etablierten Anbieter in der EU.
Mit der Einführung der OKX Card verfolgt die Börse ein klares Ziel: Stablecoins sollen endlich als Zahlungsmittel im Alltag verwendet werden. Die Karte ist direkt mit der OKX Pay Smart Wallet verbunden, sodass die Kunden ihre Stablecoins bis zum Moment der Zahlung selbst verwahren.
Erst an der Kasse werden USDC oder USDG automatisch in Euro umgewandelt, und die Händler erhalten Fiat-Geld, während der Kunde weiterhin onchain bleibt. Die Karte funktioniert an allen Mastercard‑Terminals und lässt sich problemlos in Apple Pay und Google Pay integrieren.
Prämien statt Gebühren
Besonders progressiv sind die „Gebühren“. OKX verzichtet vollständig auf Ausgabe‑, Monats‑ und Transaktionsgebühren. Sogar die Fremdwährungsgebühren entfallen, was die Karte für Vielreisende attraktiv macht. Lediglich ein kleiner Spread bei der Konvertierung bleibt bestehen. Gleichzeitig bietet OKX attraktive Prämien.
Bis zu 20 % Cashback in den ersten 30 Tagen sollen den Einstieg erleichtern, danach richtet sich die Höhe nach dem VIP‑Level. Damit greift OKX etablierte Anbieter wie Crypto.com und Binance, die in den vergangenen Jahren ihre Cashback‑Modelle mehrfach reduziert haben, direkt an.
Regulierung und Positionierung
Die Karte wird über einen europäischen Zahlungsdienstleister ausgegeben und ist vollständig AML‑ und KYC‑konform. Für OKX ist der Launch eine Stufe in seiner Europa‑Strategie, die auf MiCA‑Kompatibilität und stabile Infrastruktur setzt.
Während andere Börsen in Europa unter Regulierungsdruck geraten, nutzt OKX die Chance, sich als verlässlicher Anbieter zu positionieren. Mastercard wiederum verfolgt die Absicht, Stablecoins in den Mainstream zu bringen – und findet in OKX einen Partner, der Self Custody und DeFi‑Integration in den Vordergrund stellt.
Bedeutung für den Markt
Mit der OKX Card entsteht ein neues Modell für Krypto‑Zahlungen in Europa: selbstverwahrt, gebührenfrei und sofort nutzbar. Sollte sich das Produkt durchsetzen, könnte es den Wettbewerb im Payment‑Sektor deutlich beleben. Banken und FinTechs müssen sich auf Kunden einstellen, die Stablecoins nicht nur halten, sondern aktiv im Alltag einsetzen.
Für OKX ist der Launch ein strategischer Schritt, um in der durch die MiCAR regulierten EU eine führende Rolle einzunehmen – und für die Kunden der endgültige Beweis, dass die Stablecoins endgültig in Europa angekommen sind.
crypto-news-flash.com