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Deutsche WertpapierService Bank will Kryptowährungen für 1.200 Partnerbanken verfügbar machen

source-logo  de.cointelegraph.com 26 März 2023 05:20, UTC
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Die Deutsche WertpapierService Bank (Dwpbank), die als Transaktionsbank hauptsächlich Wertpapierabwicklung für knapp 1.200 Banken in Deutschland ausführt, will in der zweiten Jahreshälfte eine eigene Krypto-Plattform namens wpNex für alle Kunden der angeschlossenen Partnerbanken lancieren.

In dem neuen Service werden die Krypto-Konten der Kunden ganz normal neben deren anderen bestehenden Konten geführt, dementsprechend braucht es auch keine zusätzlichen Datenangaben, um den Dienst nutzen zu können.

Der Wallet-Service Provider Tangany und der Krypto-Trading-Service der Bankhaus Scheich sind ebenfalls in die neue Plattform eingebunden, auf der die Anleger ihre Private Keys nicht selbst halten müssen. Wie Dwpbank-Geschäftsführer Heiko Beck erklärt, sollen zukünftig noch weitere Kryptowährungen, Krypto-Finanzprodukte und tokenisierte Wertpapiere dazukommen.

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Die MLP Banking hat als erster Partner der Dwpbank an der neuen Plattform teilgenommen und über diese bereits Transaktionen abgewickelt. Paul Utzat, der Leiter für Aktienabwicklung bei MLP Banking, gibt sich entsprechend überzeugt:

„In unserem MLP-Kundenportal ist es eine logische Ergänzung zum vorhandenen Angebot im Vermögensmanagement.“

Die Krypto-Konten sind direkt mit Geldkonten (in Euro) verbunden, sodass Transaktionen direkt abgewickelt werden können, ohne dafür zu einer dritten Plattform wechseln zu müssen.

Die deutsche Kryptobranche wird nicht zuletzt durch das neue Angebot immer attraktiver, so hatte ein Ranking im vergangenen Oktober bereits attestiert, dass die Bundesrepublik die wohl vorteilhafteste Krypto-Wirtschaft der Welt ist. Ein weiterer Meilenstein kam dann im Februar dazu, als die DZ Bank, die zweitgrößte Bank Deutschlands, Kryptowährungen für institutionelle Investoren in ihr Angebot aufgenommen hat.

Great news for #BTC adoption and access in

Through its new wpNex platform, the dwpbank will allow up to 1200 German banks to offer #Bitcoin trading - and soon more crypto-assets.

The crypto holdings will be integrated into the customers's online banking securities account.

— Patrick Hansen (@paddi_hansen) March 24, 2023

Doch wo Licht ist, ist bekanntlich auch Schatten, so ist die deutsche Krypto-Bank Nuri im November dem Bärenmarkt zum Opfer gefallen. Allerdings schwächelt momentan sogar die Deutsche Bank, denn deren Aktie ist am gestrigen 24. März deutlich eingebrochen. Die Bankenkrise weitet sich aus den USA damit auch auf Deutschland aus.

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