Die Europäische Zentralbank (EZB) der Europäischen Union, die eng mit den Zentralbanken der Mitgliedsstaaten zusammenarbeitet, bereitet die Einführung ihrer digitalen Zentralbankwährung (Central Bank Digital Currency, CBDC) vor, die auch als digitaler Euro bekannt ist. In einem kürzlich veröffentlichten Bericht geht es um die Ergebnisse einer Studie, in der drei Hauptoptionen für den Datenschutz untersucht wurden. Diese sollen bei der Gestaltung des digitalen Euro in Betracht gezogen werden.
Der neunseitige Bericht basiert auf den Ergebnissen von Umfragen der Öffentlichkeit im letzten Jahr. Dabei hat man drei mögliche Optionen für die Wahrung des Datenschutzes unter die Lupe genommen, die bei der künftigen Zentralbankwährung in Frage kommen. Das grundlegende Szenario ist, dass die digitale Währung ähnlich den derzeitigen digitalen Transaktionen gestaltet wird, bei denen Vermittler wie Geschäftsbanken Zugang zu Transaktionsdaten haben. Diese Option soll in jedem Fall umsetzbar sein.
Die zweite mögliche Option wird einen selektiven Schutz der Privatsphäre ermöglichen, indem Transaktionen mit geringem Wert und geringem Risiko von der Datenerhebung durch Intermediäre Vermittler ausgenommen werden.
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