Liverpool ist nach Manchester United der zweiterfolgreichste Verein Englands und hat weltweit Hunderte Millionen Fans. Das gibt dem Hauptsponsor des Trikots eine enorme Werbereichweite. Seit 2010 ist die Standard Chartered Bank der Sponsor, aber der Vertrag läuft zum Saison-Ende im Mai aus.
Schon jetzt stehen Unternehmen Schlange, um mit Liverpool zusammenzuarbeiten, und laut „The Athletic“ sind zwei Krypto-Unternehmen unter den Bewerbern: eine Kryptobörse und ein Blockchain-Betreiber.
Es ist keine Überraschung, dass sich eine Kryptobörse als Hauptsponsor des Liverpooler Clubs bewirbt, angesichts der astronomischen Einnahmen, die diese Unternehmen in den letzten Jahren gemacht haben. Die beiden größten Partnerschaften zwischen Kryptofirmen und Sportvereinen wurden von Börsen geschlossen, von Crypto.com und FTX. Binance, Coinbase, Bitci und andere sponsern ebenfalls Sportvereine.
Der FC Liverpool ist nicht der erste Sportverein, der mit einem Krypto-Unternehmen kooperiert. Arsenal, Manchester City, Everton und Leeds United haben sich mit der Fan-Token-Plattform Socios arrangiert, um Fan-Token ihrer Vereine zu verkaufen. Manchester United hat sich außerdem mit Tezos zusammengetan, um 20 Millionen Dollar pro Jahr für seine Trainingsanzüge auszugeben.
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Wenn Liverpool eine Partnerschaft mit einem Krypto-Unternehmen eingeht, kann das Unternehmen über zwei Spielzeiten 90 Millionen Dollar verdienen. Allerdings ist nicht abzusehen, ob die Fans mit an Bord sein werden. Die Fans des englischen Clubs Crystal Palace haben sich beispielsweise gegen die Partnerschaft mit Socios aufgelehnt und Transparente hochgehalten, auf denen das Unternehmen als Schmarotzer bezeichnet wurde.
Auch Liverpool hat es mit NFTs versucht, aber das hat bis jetzt nicht ganz geklappt. Von den 171.000 NFTs von Spielern und Trainern, die zur Versteigerung angeboten wurden, wurden nur 10.000 gekauft – 161.000 sind Ladenhüter.