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Cardano-Preis droht 20% Einbruch, da Wal-Akkumulation flacht ab

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Cardano ($ADA) setzte am Dienstag seinen Abwärtstrend fort und erweiterte die Verlustserie auf drei Handelstage, da sowohl die Aktivität der Wale als auch die Beteiligung der Kleinanleger Anzeichen der Abschwächung zeigten.

On-chain-Daten deuten darauf hin, dass Großinvestoren die Akkumulation pausiert haben, während Derivatekennzahlen darauf hindeuten, dass Kleinanleger nach dem Anstieg in der vergangenen Woche gehebelte Positionen reduzieren.

Die Kombination hat die kurzfristige Marktstimmung geschwächt und $ADA verwundbar für weitere Verluste gemacht, falls die Kaufnachfrage nicht zurückkehrt.

Wal-Akkumulation bleibt flach

Große Cardano-Inhaber zeigten in den letzten Tagen kaum Bereitschaft, ihre Positionen zu erhöhen.

Laut Daten von Santiment halten Wallets mit mehr als 1 Milliarde $ADA weiterhin etwa 3,22 Milliarden $ADA, wobei sich die Salden seit Freitag weitgehend nicht verändert haben.

Adressen mit 100 Millionen bis 1 Milliarde $ADA haben ihre Bestände seit letzter Woche ebenfalls bei etwa 2,53 Milliarden $ADA gehalten.

Das Ausbleiben signifikanter Akkumulation durch diese Großinvestoren legt nahe, dass das institutionelle Vertrauen sich stabilisiert, statt gestärkt hat, wodurch eine potenzielle Quelle für Aufwärtsdynamik reduziert wird.

Auch die Stimmung der Kleinanleger hat sich laut Derivatekennzahlen von CoinGlass deutlich abgeschwächt.

$ADA-Futures Open Interest (OI) fiel in den letzten 24 Stunden um rund 3% auf 433,9 Millionen USD (ca. 378,5 Millionen €), was darauf hindeutet, dass Trader gehebelte Positionen schließen.

Gleichzeitig sank die Funding-Rate von Cardano deutlich von 0.0093% auf 0.0029%, was eine geringere Nachfrage nach gehebelten Long-Positionen signalisiert.

Liquidationsdaten unterstreichen den Stimmungswechsel weiter. In den letzten 24 Stunden überstiegen die gesamten Liquidationen 1,47 Millionen, wobei Long-Positionen 1,1 Millionen USD (ca. 942.096,03 €) ausmachten.

Das höhere Volumen an Long-Liquidationen deutet darauf hin, dass bullische Trader den Großteil der jüngsten Verluste getragen haben, während der Kaufdruck nachließ.

Cardano technische Prognose: Bären peilen stärkeren Rücksetzer an

Der $ADA/USD 4-Stunden-Chart zeigt, dass sich das Sentiment für Cardano leicht bärisch entwickelt hat, nachdem der Token unter einen wichtigen gleitenden Durchschnitt gefallen ist.

Zum Zeitpunkt der Berichterstattung handelt $ADA bei $0.1786, unter seinem 50-Tage-EMA bei $0.1861 und deutlich unter dem 200-Tage-EMA bei rund $0.2940.

Diese Lage deutet darauf hin, dass sich zwar der kurzfristige Trend abgeschwächt hat, die längerfristige Erholung jedoch begrenzt bleibt.

Wenn die Verkäufer die Kontrolle behalten und $ADA einen weiteren deutlichen Tagesschluss unter dem 50-Tage-EMA verzeichnet, könnte der Rückgang bis zum Tief vom 26. Juni bei $0.1385 ausgedehnt werden.

Ein Kursrutsch auf dieses Niveau würde einem Rückgang von mehr als 20% gegenüber den aktuellen Preisen entsprechen.

Technische Momentum-Indikatoren deuten darauf hin, dass die bullische Stärke nachlässt, statt zuzunehmen.

Der Moving Average Convergence Divergence (MACD) bleibt über seiner Signallinie, doch sein positives Histogramm schrumpft weiter, was auf nachlassende Aufwärtsdynamik hinweist.

Unterdessen ist der Relative Strength Index (RSI) nach dem Überschreiten der überkauften Zone in der vergangenen Woche auf rund 48 gesunken.

Der Rückgang des RSI deutet darauf hin, dass der Kaufdruck nachlässt, und untermauert die vorsichtige kurzfristige Aussicht.

Damit Käufer die Kontrolle zurückgewinnen, müsste $ADA zunächst seinen 50-Tage-EMA bei etwa $0.1861 zurückerobern und diesen mit einem deutlichen Tagesschluss darüber bestätigen.

Darüber hinaus bleibt der 200-Tage-EMA bei rund $0.2940 die nächste wichtige Widerstandszone und stellt ein bedeutendes Hindernis dar, bevor sich ein breiterer Aufwärtstrend fortsetzen könnte.

Bis dahin dürfte die Kursentwicklung von Cardano anfällig für weitere Verluste bleiben, da sowohl die Beteiligung der Wale als auch die Nachfrage der Kleinanleger weiter nachlassen.

invezz.com