Wie die Monero ($XMR)-Entwickler am Wochenende mitteilten, hat das Monero-Netzwerk am 16. Juli einen Community-Konsens verabschiedet. Konsens geht es um einen Mainnet-Hard-Fork bei Blockhöhe 2.668.888. Bei dem Hard Fork beim beliebten Datenschutz-Coin werden die Ringgröße der Chain von 11 auf 16 erweitert, View Tags zu den Ausgabewerten hinzugefügt, um die Zeit für das Scannen der Wallet zu reduzieren, sowie Bulletproofs und Gebührenänderungen eingeführt.
Durch die Erhöhung der Anzahl der Ringsignaturen soll sichergestellt werden, dass die Transaktionen mehr Anonymität bieten, wodurch es schwieriger wird, die Quelle einer Transaktion zu ermitteln. Ein Entwickler erklärte dazu, dass View Tags die Netzwerk-Scanzeiten bei der Ableitung des öffentlichen Output-Schlüssels für anonyme Transaktionen um bis zu 40 Prozent reduzieren könnten. Die maximale Blockgröße von Monero soll ebenfalls um das 14-fache statt um das 32-fache pro Jahr wachsen (was sich wiederum auf die Gebühren auswirkt). Außerdem werden auch sogenannte Bulletproofs eingeführt. Das ist ein Zero-Knowledge-Proof-System, das für Range Proofs bei Monero verwendet wird. Kurz gesagt werden damit die verborgenen Werte einer Transaktion auf ihre Gültigkeit geprüft. Durch diese Funktion wird die Verschlüsselung und Überprüfung auf der Blockchain beschleunigt.
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